
Der Saisonstart begann furios: Bei der ADAC Oster-Rallye gab Florian mit Copilotin Kerstin Heiß gewaltig Gas, lag von Anfang an im Spitzenfeld der knapp 100 Starter und setzte auf WP 2 sogar eine Gesamt-Bestzeit.
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Nach den unglücklichen Ausfällen bei der Rallye Niederbayern (Motor) und der 3-Städte-Rallye (Motorhalterung) waren natürlich die Chancen in der Niederbayerischen Meisterschaft dahin. Schade, da wäre in der Meisterschaft ein Platz auf dem “Treppchen” drin gewesen, wenn alles geklappt hätte…
Natürlich war uns klar, dass die erste Saison mit dem neuen Auto ein Lernjahr wird. Nun schauen wir aber nach vorne und wollen die Zeit über den Winter nutzen, die bisherigen Problempunkte abzustellen. Wir kennen ja nun die Schwachstellen! Einige Punkte sind bereits erledigt, die restlichen wollen wir bis spätestens zur Oster-Rallye abgearbeitet haben. Nach dem dritten Gesamtrang im letzten Jahr ist hier natürlich wieder ein Platz auf dem Stockerl im Visier!
Nach einem schnellen Ausfall bei der Grabfeldrallye wegen einer abgerissenen Antriebswelle auf WP1 konnten Florian und Mike am 25. Juli wieder satte Punkte für die Niederbayerische Meisterschaft sammeln. Ein „Verbremser“ auf WP1 warf sie auf den 24. Platz zurück. Dann starteten die Beiden eine Aufholjagd und fuhren auf den restlichen 5 Wertungsprüfungen Zeiten im Spitzenfeld.
Damit konnten sie sich am Ende bis zum hervorragenden 5. Gesamtrang und den 2. Platz in der Klasse nach vorne kämpfen. Nur Mike Stadler auf dem bekannt starken Golf war in der H 14 (bis 2000 cm³) noch etwas schneller. Damit rutschte Florian trotz eines Nullresultates durch den Ausfall beim Saisonstart beim Sprint in Schafhöfen in der Niederbayerischen Meisterschaft auf Platz 5 vor. Mike Bretzner wurde in der Meisterschaft sogar auf Platz 4 nach vorne „gespült“.
Nun geht es Schlag auf Schlag: Als nächstes steht die Rallye 200 in Emmersdorf auf dem Plan, dann folgt am 23.8. der Sprint in Labertal und nur eine Woche später die Niederbayern Rallye.

89 gestartete Teamsboten bei strahlendem Sonnenschein beeindruckenden Motorsport bei der ADAC Oster-Rallye des ASC Tiefenbach. Tagesschnellster war wieder mal kein geringerer als der deutsche Rallyemeister Hermann Gaßner mit Co-Pilotin Asja Zupanc (Kathrein Renn-und Rallye Team) auf ihrem Mitsubishi Lancer Evo. Sie gewannen verdient vor den Lokalmatadoren Rudi Weileder/Simone Weileder (MSC Emmersdorf) auf BMW M3 und Florian Plöchinger/Michael Bretzner (ASC Tiefenbach) auf VW Golf II GTI, die beide in dieser Saison mit einem neu aufgebauten Fahrzeug unterwegs sind.
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Einen ganz souveränen Divisionssieg konnte Florian bei der 3-Städte Rallye verbuchen. Angetreten waren in der Division 6 auch mehrere Suzukis aus dem deutschen und österreichischen Cup. Bereits von Anfang an kontrollierten Florian und Mike das Feld. Sie fuhren 7 Bestzeiten auf insgesamt 10 WP´s! Obwohl sie auf den letzten WP´s etwas „den Dampf herausnahmen“, stellten sie ihren Suzuki mit über einer Minute Vorsprung vor den Cup-Konkurrenten Dämgen/Trommler auf Platz 1 der Division.
Bei der Siegerehrung gab es dann eine kleine Überraschung: Florian und Mike waren in der Endwertung des ADAC-Junior-Cup bei den 1600-ern punktgleich mit Dämgen/Trommler! Da beide Teams auch einen Divisionssieg auf ihrem Konto hatten, entschied letztlich ein zweiter Platz von Dämgen/Trommler über Sieg in der Cup-Wertung, Florian und Mike mussten sich denkbar knapp geschlagen geben. Und das, obwohl sie nicht alle Cup-Läufe gefahren waren! Ein schöner Erfolg zum Abschluss der für Florian ersten Rallye-Saison!

Der letzte Cup-Lauf führte Florian und Mike in den Harz, Startort war die Stadt Osterode. Die „Niedersachsen“ stellte sich als kompakte Asphalt-Rallye mit 13 teils sehr anspruchsvollen Wertungsprüfungen über 127 km heraus. Gleich auf der ersten WP langten die Cup-Piloten erwartungsgemäß richtig hin, da 5 Teams noch Chancen auf die Meisterschaft hatten.

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Besser als erwartet lief es beim ersten Test des neu aufgebauten Golf. Nach einer etwas hektischen Woche mit einigen Nachtschichten schafften wir es gerade noch, das Auto bis zum Rallyesprint Deggendorf fertig zu bekommen. Donnerstag spät in der Nacht rollte der Golf die ersten Meter aus eigener Kraft. Fahrwerk, Bremsen, Gesamtabstimmung und so manches mehr…. noch lange sind nicht alle Details optimal, vieles ist noch improvisiert. Der erste Einsatz zeigte aber bereits das Potential des Autos.
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